Insider bei Steiner Optik

Was haben der fliegende Holländer und Steiner gemeinsam?

Wir bauen unser eigenes Nighthunter Fernglas

Hört man den Städtenamen Bayreuth denken vermutlich viele direkt an die jährlich stattfindenden Wagner-Festspiele.  Lohengrin, Walküre und der fliegende Holländer sind aber nicht die einzigen Highlights der oberfränkischen City. Für Jäger, Wassersportler und  Ornithologen steht Bayreuth auch für das von Karl Steiner vor 70 Jahren gegründete Unternehmen Steiner. Bei Militärexperten stehen Steiner-Gläser hoch im Kurs. Nicht ohne Grund rüstet der Optikhersteller u.a. das Kommando Spezial Kräfte (KSK) und auch viele andere Eliteeinheiten weltweit aus. Die Anforderungen und Qualitätsansprüche dieser Kräfte sind extrem hoch und davon profitiert letztendlich auch der Privatkunde. 

Text & Bild: team winz für spurlaut.com
Steiner Ferngläser werden für den rauen Einsatz gefertigt.

 

Wieso?

 

Nun, die zahlreichen Qualitätskontrollen während der Produktion und auch vor der  Auslieferung  sorgen nicht nur bei den Behörden für Qualität. Hier macht Steiner keinen Unterschied zwischen den Käufern. Produkte für den zivilen Bereich werden ebenso geprüft wie die militärischen.

Wie hoch die Belastungen im Einsatz sein können kann sich beim Anblick dieses Fernglases jeder wohl selbst vorstellen.

 

Ein wenig mulmig wird einem schon beim Betrachten…. 

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Steiner Fernglas nach einem Bombenanschlag

 

 

Drei Tage lang besuchte Spurlaut die Optikfirma, man könnte fast schon sagen Optikmanufaktur betrachtet man die vielen handwerklichen Vorgänge die benötigt werden um ein Fernglas zu bauen. Kein Wunder also, dass hier 150 Mitarbeiter einen Job finden. Erstaunt waren wir allerdings nicht nur über die vielen benötigten Handgriffe und die Erfahrung der Mitarbeiter.

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Viel Handarbeit ist für die Herstellung hochwertiger Optik erforderlich.

 

 

 

 

In Gesprächen hörte man  in der Stimme der Mitarbeiter Stolz, Teil dieses Traditionsunternehmens  und damit auch verantwortlich für die Qualität der optischen Geräte zu sein.

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Sorgfalt zahlt sich aus.

 

 

 

Ziel des Spurlaut Besuches bei Steiner war nicht nur die Besichtigung der Firma. Diesmal durften wir selber ran: Jeder sollte sein eigenes Fernglas bauen um einen tiefen Einblick in die aufwendige Fertigung zu bekommen. 

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Steiner setzt auf Porroprismen und unterscheidet sich dadurch von den meisten anderen Anbietern.

 

Der vielen Schwarzwildjägern bekannte Klassiker ist sicher der Nighthunter 8x56 und genau dieser stand auf der Tagesordnung.

Hohe Lichttransmission, Nanobeschichtete Glasoberflächen, Stickstoff gefülltes Innenleben sind die Schlagworte aller Premiumhersteller. Darin unterscheidet sich, zumindest auf den ersten Blick, Steiner nicht von den anderen Bekannten der Branche. 

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Präzision ist messbar und wird im Hause Steiner ernst genommen.

 

 

Auffällig ist da eher die Bauart des Nighthunter. Steiner setzt auf die Porrobauweise und geht damit einen anderen Weg als die meisten Mitbewerber.

 

Wie sich dies in der Praxis schlägt testen wir ausgiebig in den nächsten Wochen und werden natürlich hier berichten.

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Der Härte-Test: Erst bei 80 Grad in den Ofen und dann ...

 

 

Zurück zur Praxis… Selbst ein Prisma in Silikon schwimmend einzusetzen und den Fernglaskörper mit einer Gummiarmierung zu schützen ist eine größere Herausforderung als man denkt.

 

Umso mehr freut man sich wenn zum Schluss das eigene Werk den Härtetest besteht. Bei 80 Grad geht es in den Ofen ...

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... gleich in die Tiefkühltruhe.

 

 

 

.. .um direkt danach in der Tiefkühltruhe zu landen. Unser Glas hat das Alles gut weg gesteckt. Mal sehen wie sich das im winterlichen Revier ausgeht.

Text & Bild: team winz für spurlaut.com
Stimmt alles? Erst nach eingehender Endkontrolle dürfen die Gläser das Werk verlassen.

 

Letzter Check des Nighthunter 8*56!

 

Wenn hier jetzt die Auflösung stimmt haben wir in den letzten drei Tagen alles richtig gemacht.

 

Geschafft !!

Wir freuen uns auf Anblick und hoffen auf den richtigen Durchblick, 

 

Ihr und Euer team winz.

 

Text und Bilder team winz für spurlaut.com

 



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